Adipositas Bulimie Anorexie
Hinter jeder Sucht steckt auch eine Sehnsucht. Sucht besteht aus zwei Komponenten. Die eine Komponente ist Ablenkung, die andere Suche. Wir möchten uns ablenken von dem, was uns Unbehagen bereitet. Etwa von unserer Unzufriedenheit mit uns selbst, weil wir nicht auf dem Weg unserer Absichten sind oder aber von der Unzufriedenheit mit dem Leben, weil es uns die Erfüllung zu verweigern scheint. Oft wollen wir uns auch von uns selbst ablenken, weil wir uns selbst als die Quelle des Unbehagens betrachten.
Die Suche bleibt erfolglos, da die betroffene Person nicht selbständig aus der Prozessebene herauskommt. Denn dort, wo gesucht wird, kann nichts gefunden werden. Da alles was gesucht wird bereits da ist. Nur weiß der Betroffene nicht wo er es finden kann.
Die seelischen Folgen sind oft der zwanghafte Vergleich mit anderen Menschen, ein starkes Kontrollbedürfnis, Schuldgefühle, Angst vor eigenen Bedürfnissen, Selbsthass, Geiz, zwanghaftes Verhalten, sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen, manchmal auch selbstverletzendes Verhalten. Diäten oder die Bilanzierung von Kalorien werden mittel- oder gar langfristig zum Scheitern führen, da dieser ständige Kampf gegen das eigene innere Verlangen nicht gewonnen werden kann.
Die Auseinandersetzung mit den Ursachen emotionaler und psychischer Konflikte, sowie deren Auswirkungen auf das Essverhalten in Stresssituationen, wie etwa Frust, Ärger, Langeweile, Unzufriedenheit, Einsamkeit etc. sind von entscheidender Bedeutung.
Die Annahme, dass die Familie bzw. die Gene dafür verantwortlich sein könnten wie ein Mensch sich hinsichtlich seines Körpergewichts entwickelt, ist wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Es wurde nachgewiesen, dass sich vielmehr unsere Überzeugungen und Emotionen auf die genetischen Aktivitäten auswirken. Also nicht die Gene prägen den Menschen sondern der Mensch prägt die Gene.
Die kleinste Veränderung in unserem Verhalten, selbst ein Gedanke setzt sofort Reaktionen in unserem Stoffwechsel frei, die zu Gewichtsproblemen führen können. Diese Stoffwechselveränderung gehen in die eine oder in die andere Richtung, je nach dem welche Qualität unsere Gedanken haben.
Ängstlichkeit ist eine Emotion die unser Abwehrsystem schlagartig sinken lässt, sodass wir anfällig gegen alles Mögliche werden. Alle Körperzellen erhöhen ihren Stoffwechsel, weil die Psyche nun alles daran setzt, fliehen zu wollen. Nichts scheint nun wichtiger als Flucht. Magerkeit trotz ausreichender Nahrungsaufnahme sind oft die Folgen.
Habgier und Neid sind Emotionen die ihrerseits die Stoffwechselprozesse in Richtung Knappheit verändern können. Gewichtsprobleme können entstehen, weil die Stoffwechselprozesse langsamer ablaufen und die Nahrungsenergie im Körper nun stärker deponiert wird. Es wird dem Körper signalisiert es wäre nicht genug Energie da und er müsse sparsamer sein. Dickleibigkeit ist oft die Folge.
Kummer und Selbstzweifel lassen Gewichtsproblemen in beide Richtungen laufen, zum einen kann das Hungergefühl vollkommen ausgeschaltet werden und zum anderen kann es zu regelrechten Hungerattacken führen. Magersucht oder auch Fettsucht sind bei diesen Emotionen sehr häufig anzutreffen.
Missgunst und Schuldgefühle versetzen den Körper in eine Art Selbstbestrafungsmodus. Autoimmunerkrankungen, unreine Haut usw. sind oft zu beobachten, aber vor allem finden diese Emotionen ihren Ausdruck im Bulemischem Syndrom.
Die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstakzeptanz mit dem Ziel einer Verhaltensmodifikation sind unumgänglich. Aber vor allem steht der liebevolle Umgang mit sich selbst im Vordergrund.
In unserem Tagesseminar werden Sie lernen, wie Sie sich selbst-Vertrauen können und mit diesem Selbstvertrauen werden Sie dann ein positives Selbstwertgefühl in sich selbst installieren, sodass sich Ihr Essverhalten und damit verbunden Ihre Gewichtsprobleme von alleine auflösen werden.
